Vasaloppet 2014, Tag 3: Unwirtliches Schweden

Wie der Titel bereits andeutet: Schweden zeigt sich erstmal nicht von seiner freundlichen Seite. Wir haben unser Quartier in Tandadalen mittlerweile in Beschlag genommen und gestern und heute die ersten Runden im Schnee gedreht. Gestern zum Eingewöhnen 14 km, heute dann 28. Alles aber ganz geruhsam, denn die Kondition, die man jetzt nicht hat, trainiert man sich nun auch nicht mehr an.

Wir haben zwar auf skandinavische Minusgrade und Pulverschnee gehofft, leider sieht’s draußen anders aus. Hier oben liegt zwar genügend Schnee, die Temperaturen lagen gestern aber bei 4 Grad, heute bei 2. Die Loipen waren sehr pappig und extrem langsam, außerdem liegt vom letzten Sturm noch jede Menge Geäst herum. Das Laufen war daher eher mühselig. Trotz Plusgraden wurde die Spur heute nachmittag sehr eisig, wenn der Lauf heute gewesen wäre, wäre ich beim Wachs definitiv überfordert gewesen. Die Wetterberichte für die nächsten Tage sind sich uneins, also abwarten.

Aber natürlich gibt’s auch Positives zu berichten: schwedische Waffeln sind sehr lecker (Empfehlung von Insidern: mindestens sieben Stück vor dem Lauf essen!), man kann die örtlichen Waldvögel prima aus der Hand mit Nüssen füttern und in der Loipe trifft man schwedische Eishockeylegenden (na gut, dafür braucht man schwedische Begleitung, um das zu mitzukriegen). 🙂 Mit Bildern sieht’s leider mau aus, da ich hier nur mobiles Internet habe. Das muß also bis in einer Woche warten … Eins geht aber … 😉

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