Vasaloppet 2014, Tag 4: Zu viel Eis und zu viel Wasser

Wenn es eine Erkenntnis des heutigen Tages gibt, dann folgende: so schnell können sich die Verhältnisse ändern. Während in den vergangenen zwei Tagen sulziger Schnee das Vorankommen schwierig gemacht hat, hat sich der Schnee hier oben über Nacht in eine kompakte Eismasse verwandelt.

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Wir haben heute nochmal eine 24 km-Runde gedreht. Die Ski liefen fast wie von selbst, denn auf Eis braucht man fast nicht anschieben. Bergrunter ist’s natürlich etwas schwierig, bremsen kann man bei diesen Bedingungen eben auch schlecht. Aber wer bremst, verliert ja bekanntlich 😉 Gegen Nachmittag gab’s eine dünne Schicht Neuschnee bei 0 Grad, jedoch nicht der Rede wert.

Während hier über Nacht alles gefroren ist, sieht’s unten auf der Vasa-Strecke anders aus. Das warme Wetter hat die Moorlandschaft rund um Evertsberg vorzeitig auftauen lassen. Dort ist der Boden so weich, daß dort keine Loipenmaschinen fahren können. Außerdem steht in Sälen wohl das Startareal teilweise unter Wasser. Ergo, das Vasaloppet steht auf der Kippe, die Organisatoren stufen die Situation als kritisch ein. In einer Pressemitteilung steht zwar, daß man den Lauf durchführen will, zwischen den Zeilen kann jedoch lesen, daß letztendlich alles von der Wetterentwicklung der nächsten Tage abhängt. Eine Absage ist durchaus möglich. In jedem Fall scheint man am Sonntag nicht falsch gekleidet zu sein, wenn man mit Gummistiefeln am Start steht. 🙂

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