Ausverkauf

Da heute der Vasaloppet (leider ohne mich) stattfindet, mußte ich in den letzten Tagen zusehen, daß ich meinen Startplatz ohne finanzielle Bauchlandung loswerde. Da es keinen offiziellen Weg für die Rückerstattung der Startgebühr gibt (was bei 150 € und mehr eigentlich eine große Frechheit ist), muß man sich auf anderem Wege behelfen.

Der einzige Weg, der auch vom Veranstalter unterstützt wird, besteht darin, seinen Startplatz privat weiterzuverkaufen. Anlaufstelle Nummer eins ist startplatser.se. Dort kann man sein Verkaufsangebot einstellen. Zusätzlich lassen sich natürlich auch Startplätze kaufen. Großes Hindernis: die Website ist leider komplett in Schwedisch. Zum Glück konnte ich auf den Beistand einer schwedischen Kollegin zurückgreifen.

Der eigentliche Verkaufsprozeß ist anfänglich etwas verwirrend, hat für mich am Ende aber funktioniert. Ich habe ein Angebot eingestellt und hatte kurze Zeit später auch einen Interessenten. Wir haben dann einen Tag später telefoniert, da der Verkauf auf Vertrauensbasis abläuft. Prinzipiell ist es nämlich möglich Startplätze zu verkaufen, die man gar nicht besitzt – der Käufer geht also ein relativ großes Risiko ein. Im Anschluß habe ich meine Kontoverbindung verschickt. Als Bestätigung für den Käufer reicht die Weiterleitung der Anmeldemail. Diese muß er einen Tag vorher im Organisationsbüro vorzeigen, um den Namen der Anmeldung ändern zu dürfen. Ich hatte die Mail vorher schon an den Käufer verschickt, also ohne auf das Geld zu warten. Letztendlich ist das für einen Verkäufer aber unkritisch, da es ja letztendlich egal ist, ob man das Geld bekommt oder nicht – weg ist es zu diesem Zeitpuntt ja ohnehin schon.

Am Ende bin ich auf diesem Wege meinen Startplatz losgeworden und mußte keine finanziellen Einbußen hinnehmen – Geld gespart für das nächste Jahr 😉

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