Fahrradfest 2010

Ich habe mich aufgerafft und als kleines Intermezzo am Fahrradfest der Sächsischen Zeitung teilgenommen. Da ich mich bei so etwas ja immer schlecht zurücknehmen kann, mußte es natürlich die längste Strecke über 125 km sein – trotz der Wettervorhersage mit Sonne und 37°. Entsprechend war es auch die erwartete Hitzeschlacht. Ich habe ca. 4 Liter Flüssigkeit getrunken und auch wieder ausgeschwitzt. Ich bin gespannt, welche Stellen meines Körpers morgen als am meisten verbrannte herumjammern – ich tippe eigentlich auf die Ohren, an die ich erst an der zweiten Verpflegungsstation gedacht und die ich dann erst eingecremt habe.

Daran gemessen, daß mein derzeitiger Trainingszustand als eher schlecht einzuschätzen ist, da ich ja aufgrund des kaputten Fußes in den letzten zwei Monaten wenig bis gar nichts machen konnte, geht die Zeit von ca. 5:10 Stunden in Ordnung. Leider nicht ganz 25 km/h geschafft, was aufgrund der Hitze aber auch schwierig gewesen wäre. Eine Auswertung der GPS-Aufzeichnung muß ich noch machen, was aber ein wenig warten muß, bis mein Laptop wieder einsatzbereit ist (Festplattencrash – ihr war wohl auch zu warm :-?).

Interessanterweise ist auf der Fahrt wieder mal das Zwei-Drittel-Syndrom aufgetreten. Es ist bei längeren sportlichen Ertüchtigung schon mehrfach vorgekommen, daß mir nach ca. zwei Dritteln der Strecke die Puste ausgeht. Heute war das so etwa zwischen Kilometer 60 und 80 der Fall. Dann schleppe ich mich so dahin und hoffe, daß es vorbeigeht. Nach dieser Phase geht es dann aber wieder recht gut – so auch heute. Ab Kilometer 90 habe ich mich wieder gut gefühlt und konnte den Rest der Strecke zügig zurücklegen. Gibt’s für dieses Phänomen eine offizielle Bezeichnung?

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